Der etwas verrückte Versuch – gestartet im Jahr 2022 – herauszufinden, welche belgischen Soldaten im Ersten Weltkrieg tatsächlich gefallen sind, geht nun in die Schlussphase. Noch etwa 4.300 Namen müssen überprüft werden.
Die letzten Schritte sind auch die schwierigsten. Für rund 2.000 von ihnen gibt es kaum Informationen über ihr ziviles und militärisches Leben.
Es ist wahrscheinlich, dass sie nie im Kampf gefallen sind oder möglicherweise nie existiert haben. Die kommenden Monate sollen hier hoffentlich Klarheit bringen.
Der aktuelle Stand liegt bei 35.200 überprüften Personen. Mit den verbleibenden 4.300 Namen kommen wir auf 39.500. Deutlich weniger als jede jemals veröffentlichte offizielle Zahl. Ein weiterer Beweis dafür, dass konsequente Forschung wertvoller ist als jede Annahme.
Ziel ist es, dieses Projekt bis zum Waffenstillstand abzuschließen und danach zu ihren Kameraden aus dem Zweiter Weltkrieg überzugehen.